Hilchenbach – ein Städtchen im Siegerland mit einigen berühmt gewordenen Persönlichkeiten

Rand der heutigen Ortsmitte

Beginn der Ortsmitte

Hilchenbach ist außerhalb des Siegerlandes kaum bekannt- Zum Flecken mit  Marktrecht wurde es im Jahr 1687– — Stadtrecht bekam es 1824,  Das historische Stadtbild wurde durch einen großen Brand im Jahr 1844 völlig zerstört. Beim Wiederaufbau wurden  Ackerbürgerhäuser errichtet (Menschen und Vieh unter einem  Dach) Vor dem Ortszentrum lag und liegt noch heute die  Wilhelmsburg  – ehemalige Residenz von Graf Wilhelm zu Nassau- Siegen. Wie viele seiner  Familienangehörigen  stand er im niederländischen Kriegsdienst  gegen  die  Habsburger und die katholischen Spanier,, er wurde u.a, Gouverneur  von Sluis und Heusden..  Später diente das  Gebäude lange als Gerichtssitz. :Heute beherbergt es das Stadtmuseum, das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek.

die ehemalige Residenz des Grafen Wilhelm zu Nassau-<Siegen

 

der Bach flließ durch die Gerichtswiese – vorbei an der Wilhelmburg

Erstmals erwähnt wurde das Gelände im Jahr 1622  als  Wasserburg. 

 Auf der ehemaligen Wasserfläche ist heute die „Gerichtswiese“ mit Sitzgelegenheiten und einem Spielplatz. 

 

 

 

 

 

 

 

 Bemerkenswert viele HILCHENBACHER  sind durch die Grundlagenarbeit in ihren Tätigkeitsfeldern berühmt geworden. Zu nennen sind:hier   Adolf und Fritz Busch (Musik)  / Johann Heinrich Jung-Stilling (Medizin )  /  Wilhelm Münker  (Jugendherbergswerk /  Carl Krämer  (Tierschutzrecht) / .Ulf Weiß- Vogtmann  (Luftfahrttechnik).

Woran  mag das liegen?  vielleicht daran  =  in Hilchenbach gibt es eine lange Tradition im gehobenen Schul- und Bildungswesen  –  ein Kloster ( adliges Damenstift mit Internat) –  bereits ab dem 17.Jahrhundert eine Lateinschule   (Rektoratsschule = königliches Lehrerseminar) – Gymnasium

Zur Zeit ist Hilchenbach oft ein Thema für die regionale Presse als Hochburg der Neonazis. mit  deren Aktivitäten. Die Gruppierung ist mit einer Person im Stadtrat vertreten. – der gewünschte Einzug in den Sozialausschuss wurde selbst blockiert. 

 

Blick vom Klinikgebäude Richtung Ginsburg

Ein besonderes Ausflugsziel ist und bleibt die an Hilchenbach angrenzende  Ginsburg. Sie wurde im 12. Jahrhundert als nassauische Grenzfeste errichtet.  Im  Jahr  1968 wurde der Turm der Ruine wieder errichtet und saniert.   Wilhelm der Oranier  und sein Bruder sammelten einst hier die ersten niederländischen Armeeteile für ihren Befreiungskrieg gegen die .  Spanier  –  Hoffentlich kann ich dort auch bald wieder einmal hinfahren, um den Blick über die Sauerländer und Siegerländer Berge zu genießen und über die geschichtliche Entwicklung unserer Region nachzudenken.