Seit einigen Tagen könnren witr mit der Hilfe von 550 Glasplattennegativen aus dem Bestand des Littfelder Fotopioniers Friedrich Wilhem Bäcker (1858 – 1940) zurückblicken in das ländliche Leben im nördlichen Siegerland ab der Jahrhundertwende bis zum Jahr 1920. Die Ausstellung gliedert sein Werk in thematische Schwerpunkte – Portraitaufnahmen als zentraler Schwerpunkt. die Natur-und Landsxhaftsfotografie ( teils als Ansichtskartengenutzt ) .
sowie, den arbeitenden Menschen in Handwerk, Landwirtsxhaft und Industrie.sowie den Gebäuden.
Ein eigenes Kapitel widmet sich den Kriegsgefangenen während des ersten Weltkrieges, die in den Littfelder Gruben als Arbeitskräfte eingesetzt waren – die Aufnahmen dienten den Gefangenen als Lebenszeichen für ihre Angehörigen in der Heimat, sie sollten ihnen im Interesse des deutschen Kaiserreichs suggerieren, daß es den Inhaftierten gut ging.
Bäcker lebte von der Uhrenreparatur und der Herstellung von Tabakpfeifen sowie dem Handel Der Lehrer Adolf Wurmbach war sein Gesprächspartner und Freund.


