enge Verbindungen damals wie heute – Dillenburg und Siegen (Oranierstädte)

Die engen Verbindungen zwischen den Städten Dillenburg (Hessen) und Siegen (Westfalen) kann man zurück verfolgen bis in die Zeit der Kelten = Verhüttung unnd Verarbeitung von  Eisenerz  hier und dort. Bis in die heutige Zeit hat sich die wirtschaftliche Entwicklung ähnlich / zeitgemäß fortgesetzt.

Wilhelm I. mit seinemLieblingshund

Wilhelm I. mit seinem Lieblingshund

 

 

 

Im Dillenburger Schloss wurde 1533 Wilhelm I. von  Nassau – Oranien  geboren – völlig zerstört wurde es 1760 im Siebenjährigen Krieg. Es bot in den Kasematten aus dem 15./16. Jahrhundert Platz für mehr als 2.000 Soldaten

Die unwirtlichen Verhältnisse im Schlossberg können nach einer umfangreichen Freilegung der in die Felsen gehauenen Bollwerke und Wehrgänge gut nachempfunden werden.

 

 

 

 

 

 

mehrgeschossige Wehrgänge - wieder freigelegt

mehrgeschossige Bollwerke und  Wehrgänge – wieder freigelegt und gut begehbar

 

Die Verbindungen mit dem niederländischen Königshaus sind sowohl in Dillenburg als auch in Siegen nachzuvollziehen. Die Truppen zur Befreiung der  Niederlande  wurden seinerzeit im heutigen Kreis Siegen/Wittgenstein zusammengezogen. Im Schlossberg von Dillenburg war zeitweise der Advokat Jan Rubens  ( Vater des in Siegen geborenen und später weltberühmt gewordenen flämischen Barockmalers  Peter Paul Rubens)  inhaftiert. Jan Rubens hat in Köln ( als Reformierter aus Antwerpen ) Asyl bekommen.

in der Nähe diese 62 m tiefen Brunnens war Jan Rubens eingesperrt

in der Nähe dieses 62 m tiefen Brunnens war Jan Rubens eingesperrt