Tag der offenen Denkmäler – bei uns in Siegen

Alle Türen standen offen … am 11. September gab es erneut Gelegenheit, Denkmäler in unserer Siegener Altstadt aufzusuchen und nachdenklich zurückzublicken.

Eingestimmt habe ich mich mit dem Besuch des Orgelkonzertes in der Nikolaikirche (erbaut im 13. Jahrhundert) …  „Königin der Instrumente“ – so wird die Orgel auch genannt.   Diese Orgel hat 55 Register auf 4 Manualen, eine mechanische Spieltraktur und eine elektrische Registertraktur – 1993  / 1994 grundlegend renoviert und erweitert.

Blick in die Nikolaikirche

Blick in die Nikolaikirche

 

Meisterhaft gespielt wurde sie an diesem Tag von Johanes Lang   (* 1989 in Düsseldorf) – ab Oktober d.J. Kreiskantor mit Dienstsitz an der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci.  Besonders beeindruckt haben mich die beiden virtuos-komplexen Präludien von Nikolaus Bruhns (1665 – 1697).

Das Publikum applaudierte gerne und lang  –  Johannes Lang  ist übrigens auch Virtuose an Cembalo und Piano. Der Redakteur unserer Siegener Zeitung überschreibt seinen Artikel  „die Luft vibrierte“ …..   ein  bravouröses Konzert

 

 

Die Gassen unserer Altstadt luden ein zum bummeln, plaudern und essen sowie zur Beteiligung an Führungen .

Alle Türen – auch die unseres Hauses – standen offen…

... in unserer Gasse wird erzählt

… in unserer Gasse wird von früher erzählt

 

 

Für mich Gelegenheit für einen längeren Aufenthalt in der Fürstengruft  (ab 1669 als frei stehendes Mausoleum erbaut) –   später integriert in das  Untere Schloss , das nach der nun abgeschlossenen Sanierung schrittweise von unserer UNI bezogen wird.

1680 wurde hier der in Berg bei Kleve verstorbene Fürst Johann Moritz   der Brasilianer“  beigesetzt. Später hat man die Särge der Eltern und Geschwister aus der vorherigen herrschaftlichen Begräbnisstätte in der Nikolaikirche dorthin umgebettet. Von 63 Grabnischen sind 30 besetzt.

Sakopharg unseres Fürsten Johann Moritz

Sakopharg unseres Fürsten Johann Moritz zu Nassau-Siegen (1604 – 1679)